Bericht 18 – Drucker

Drucker

Ein für uns heutzutage alltägliches Gerät ist der Drucker (engl. Printer). In diesem Bericht möchte ich auf die wichtigsten Drucker Arten eingehen und verschiedene Unterscheidungsmöglichkeiten aufzählen.

Anschluss:

Die erste Unterscheidungsmöglichkeit bietet der Anschluss eines Druckers. Während man in den Anfängen der Home-Computer Zeit auf einen seriellen IEEE-1284 setzte wurde dieser mittlerweile fast vollständig von der aktuellen USB Schnittstelle abgelöst. Eine weitere Möglichkeit besteht darin einen Drucker per Ethernet anzusteuern, in diesem Fall muss das Gerät nicht einmal direkt an den PC angeschlossen sein sondern muss nur mit der entsprechenden Freigabe im Netzwerk zu finden sein. Der Netzwerkdrucker findet besonders im geschäftlichen sehr großen anklang.

Die modernste Möglichkeit ist die Ansteuerung per Funk.In den meisten Fällen ist die entweder Bluetooth oder W-LAN, wobei bei W-LAN wieder ohne Probleme mehrere Computer auf einen Drucker zugreifen können.

Druckertypen:

Auf dem aktuellen Markt gibt es zurzeit ca. 15 verschiedene Druckertypen. Die Wichtigsten davon möchte ich unter anderem in der Funktionen und Einsetzbarkeit kurz erklären.

Ein Laserdrucker ist ein sogenannter fotoelektrischer Drucker. Er arbeitet mit einer Bildtrommel, die in etwa die Größe einer DIN A4 Seite hat. Die Trommel ist statisch geladen und wird mithilfe von Rotation und eines beweglichen Lasers „beschrieben“. Dies geschieht, in dem der Laser auf die Trommel „schießt“. Wird ein Punkt der Ladung getroffen, wird dieser entfernt. Danach wird auf die Trommel das Toner-Pulver aufgebracht. Da es aber die gleiche Ladung wie die Trommel hat, bleibt es nur an den Stellen haften, die der Laser gelöscht hat. Das Papier, das ebenfalls statisch geladen ist, nimmt nun den das Toner-Pulver an, durch Erhitzen ist wird das Pulver dann nochmals fixiert.

Der Laserdrucker wurde vornehmlich im geschäftlichen Bereich eingesetzt, allerdings wird er durch die stark gesunkenen Anschaffungskosten heute auch häufiger im privaten Bereich eingesetzt.

Der Farblaserdrucker arbeitet an sich genauso wie der Normale Laserdrucker, mit der Ausnahme das die Trommel meist viermal belichtet wird, um die gewünschten Farben zu erhalten. Zusätzlich enthält der Drucker meist noch weitere Tonerpatronen und weitere Lasereinheiten.

Der im Heimgebrauch wohl am häufigsten verwendete Drucker ist der Tintenstrahldrucker. Er erbringt das Druck-Erzeugnis, in dem er winzig kleine Tintentröpfchen auf das Papier spritzt. Bei einem handelsüblichen Tintenstrahldrucker werden die Tintentröpfchen nur nach Bedarf auf das Papier gespritzt. Es gibt aber auch verfahren bei denen ein dauerhafter Tintenstrahl auf das Papier geschossen wird und mithilfe von elektrostatischen Impulsen umgelenkt wird.

Ein einfacher Tintenstrahldrucker erreicht in etwa eine Auflösung von 300 dpi, leistungsfähige Drucker erreichen dagegen sogar bis zu 1.200 dpi. Die Qualität der Auflösung hängt vor allem von der Anzahl der Tintenstahldüsen auf einem Druckkopf ab und wie diese angesteuert werden können.

Ein weiterer heute noch sehr gebräuchlicher Druckertyp ist der Thermodrucker. Dieser arbeitet, wie der Name schon sagt mit Hitze bzw. Wärme. Hier wird allerdings auch spezielles Druckpapier gebraucht welches wärme empfindlich ist.

Bei einem Druckauftrag wird bei der Druckerart der Druckkopf an den zu bedruckenden Stellen stark erhitzt. Das wärme empfindliche Papier färbt sich an den heißen Stellen nun Schwarz.

Dieser Druckertyp wird heute vor allem in Fahrkartenautomaten oder ähnlichem eingesetzt. Ein entscheidender Nachteil ist, das dass Papier nach etwa einem halben Jahr deutlich an Lesbarkeit nachlässt.

 



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