Mauritius 2013 Review

Der Urlaub ist zu ende, die Koffer sind schon lange ausgepackt und an den Alltag hat man sich auch schon langsam wieder gewöhnt. Dennoch möchte ich noch mal einen Beitrag über den ganzen Urlaub schreiben.

Der Start in den Urlaub lief problemlos ab, wir hatten noch den Samstag Zeit die Koffer fertig zu packen und am Sonntag haben wir uns nach einem gemütlichen Frühstück in der Stadt langsam zum Flughafen aufgemacht.
Der Flug mit Condor verlief problemlos, Fliegen ist für große Menschen nun mal einfach immer sehr eng. Leider hatten wir nicht das Glück eine Maschine mit neu gestalteter Kabine zu bekommen aber wir hatten mit Tablet und genügend Filmen und Hörbüchern vorgesorgt, so dass uns nicht langweilig wurde. Die zwei Mahlzeiten in der Luft waren nichts besonderes aber wir wurden satt. Alles in allem kann man sagen das wir mit Condor soweit zufrieden waren denn wir sind zu einem guten Preis Non Stop nach Mauritius geflogen und das war uns wichtig.

In Mauritius angekommen holten wir das bereits aus Deutschland bei SIXT angemietete Auto ab. Ich kann die Anmietung bei einer großen Vermietung nur empfehlen. So war der Preis zwar etwas teurer und wir hatten auch eine Versicherung mit Selbstbeteiligung, dafür haben wir sowohl Ansprechpartner in Deutschland, wo auch der Gerichtssitz liegt, als auch in Mauritius. So gab es auch weder bei der Anmietung noch bei der Abholung des Autos vom Hotel Probleme.
Der Linksverkehr auf Mauritius ist sicher gewöhnungsbedürftig, jedoch fahren die Mauris „very europäisch“. Es wird nicht viel gehupt, es wird geblinkt, und waghalsige Überholmanöver gibt es sehr selten. Die großen Straßen sind eher gut in Schuss und auf den durchaus schlechten Nebenstraßen ist eher wenig los. Lediglich die Beschilderung lässt etwas zu wünsche übrig, es empfiehlt sich ein Navigationsgerät für Mauritius zu besitzen (gibt es kostenlos als Smartphone App)
Ich für meinen Teil hatte keine Probleme mit an den Linksverkehr zu gewöhnen.

Eine ausführliche Bewertung unseres ersten Hotels in Flic&Flac findet Ihr hier auf Holidaycheck.de.
Unsere Hotels haben wir so gewählt das wir keine langen Fahrzeiten zu unseren Ausflugszielen haben, so besuchten wir von Flic&Flac aus den Südlichen Teil der Insel.
Besonderes interessant und schön gebaut war zum Beispiel die Rumfabrik in Chamarel.
Hier werden private Führungen mit anschließender Rum Verkostung angeboten.
Ebenfalls lohnt es sich die sieben farbige Erde von Chamarel zu besuchen welche am Ende einer sehr holprigen (kostenpflichtigen) Straße liegt.
Ein seht tolles aber nicht ganz billiges Erlebnis sind die Delfin-touren die aus Black River angeboten werden. Hier können wir den Anbieter DolSwim empfehlen der zum einen sehr freundliches Personal hat, gut ausgestattete Boote besitzt und auch viel Wert auf die Achtung der Wilden Tiere legt.
Wer gut zu Fuß ist dem empfiehlt sich eine Wanderung durch den Black River National Park. Hier gibt es sehr schöne und größtenteils unberührte Natur zu genießen. Ein Aufstieg zu einem der Aussichtspunkte lohnt sich in jedem Fall. Jedoch ist der Aufstieg aufgrund der Temperaturen und teilweise wenig schattigen Wege sehr anstrengend. Festes Schuhwerk ist Pflicht!
Zu guter letzt gibt es noch einen recht schönen Vogel&Tier Park welcher viele Attraktionen bietet die aber alle extra Kosten und sehr teuer sind. Aber auch ohne Aktion geladene Attraktionen kann man sehr viel im Casela Nature Park entdecken und sehen.

Weiter ging es nun an die Nordküste der Insel, genauer gesagt in den kleinen Ort Calodyne. Untergebracht waren wir im gleichnamigen Hotel Calodyne Sur Mer. Auch hier verweise ich auf Holidaycheck bezüglich unserer Hotelbewertung.
Auf dem Weg in das Hotel machten wir in Port Louis halt. Wir besuchten den großen Markt, das alte Fort hoch über Port Louis und schlenderten ein bisschen durch Chinatown. Die Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch Wert, parken lässt es sich hier gut im Caudan Waterfront, es gibt ein Parkhaus welches Kamera überwacht sowie durch Sicherheitspersonal gesichert ist. Auch die Preise sind sehr human (50Rp/4Std).

Vom Norden aus lässt sich gut eine Katamaran Tour zur Insel Ile de Gabriele organisieren. Hier gibt es in Grand Gaube sehr viele Anbieter, man beachte jedoch das es durchaus Seegang auf dem Meer hat. Je größer der Katamaran umso ruhiger ist auch die Überfahrt. Wir können den Katamaran Harris Wilson 2 empfehlen. Ein schöner großer Katamaran mit einer sehr netten Crew.
Ein weiterer Ausflug führte uns in den Botanischen Garten von Pamplemousse. Ein sehr schöner und vor allem sehr alter großer Garten in dem es eigentlich alle Mauretanischen Pflanzen und Bäume zu bewundern gibt. Es empfiehlt sich eine Tour mit einem der Zahlreichen Führer mit zu machen. Teilweise gibt es auch Führer die ein bisschen Deutsch können.
Verbinden lässt sich der Besuch im Garten, mit einem Besuch im Zucker Museum von Pamplemousse (Aventure du Sucre). Das Museum welches wenige Minuten außerhalb des Ortes liegt ist in einer alten Zuckerfabrik beherbergt die sehr schön renoviert wurde. In dem Museum gibt es unglaublich viel Informationen über die Insel, von deren Entdeckung über die Besiedlung bis zum heutigen Tage. Aber auch rund um die Zucker Herstellung aus Zuckerrohr wird einem alles erzählt. Eine anschließende Zucker Verkostung ist im Preis mit inbegriffen und birgt einige Überraschungen.

In der letzten Woche waren wir dann im Südosten in dem Hotel Blue Lagoon in Blue Bay untergebracht. Das Hotel liegt nahe dem Flughafen in dessen Abflugschneise was aber nach ein zwei Tagen kaum noch stört. Es fliegen nicht sonderlich viele große Flugzeuge nach Mauritius. Eine ausführliche Bewertung zum Hotel findet ihr wieder auf Holidaycheck.
Man sollte sich jedoch nicht von der schlechten Weiterempfehlungsrate abschrecken lassen, das Hotel wurde kürzlich renoviert und seit dem sind fast alle Bewertungen positiv, so auch unsere.

Vom Südosten aus haben wir dann noch den Markt in Mahebourg besucht, welcher im Gegensatz zu dem in Port Louis doch recht überschaubar ist. Dennoch ist es interessant zu sehen wie in anderen Kulturen sich der Einkauf noch auf Märkten abspielt.
Zudem sei noch gesagt das man in Mahebourg auf dem Steg aufpassen sollte das man keine Schlüssel fallen lässt! Ansonsten darf man sich auch mal in Boxershort unter dem Steg lang hangeln um den Baden gegangenen Schlüssel wieder zu bekommen.

Unser letzter Ausflug führte uns in den La Vanille Reserve Park in dem man allerlei exotische Echsen, Krokodile und Schildkröten bewundern kann. Die Krokodile werden in einer eigenen Aufzucht groß gezogen, jedoch leider hauptsächlich für die Krokodilleder Kollektion de Shops sowie das eigene Restaurant in dem man das Fleisch essen kann.
Dennoch sieht der Park für uns Laien gut gepflegt aus, auch den Tieren scheint es gut zu gehen.
Der Park tut jedoch auch gutes, so gibt es ebenfalls eine riesige Schildkröten Zucht. Die Riesenschildkröten werden dann auf den Nachbarinseln ausgewildert, da die eigentlich einheimische Schildkröte auf Mauritius und den Inseln drum herum so gut wie nicht mehr in Freier Wildbahn vorkommt.
Für Touristen besitzt der Park jedoch auch ein sehr großes Freigehege in dem auch die Riesenschildkröten frei herumlaufen.

Die letzten Tage unseres Urlaubs verbrachten wir dann nur noch in unserem Hotel bzw. an dessen Strand. Wir nutzen regelmäßig die kostenlosen Schnorchelausflüge in das nahe gelegene Unterwassernaturschutzreservat. Aber auch vor dem Hotelstrand gab es einiges unter Wasser zu entdecken.

Alles in allem können wir sagen hatten wir einen Wunderschönen Urlaub, der Mietwagen hat sich für uns auf alle Fälle gelohnt da die Taxen im Vergleich doch recht teuer sind. Durch unsere Halbpension haben wir leider nicht sehr viel von den „echten“ Einheimischen Speisen mitbekommen.

Fotos zu den einzelnen Themen gibt es in den Beitragen im November 2013.
Sollten fragen bestehen, oder Ihr wollt auch nach Mauritius und braucht noch ein paar Tipps, meldet euch einfach bei mir über die Kommentare oder per Mail.

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